Ein guter Vertrag regelt nicht den Normalfall, sondern den Ausnahmefall: Was passiert bei Verzug, Mängeln, Kündigung oder Streit? Genau dort entscheidet sich, ob ein Vertrag Ihr Unternehmen schützt oder nur die Zusammenarbeit beschreibt.
Ein guter Vertrag regelt nicht den Normalfall, sondern den Ausnahmefall: Was passiert bei Verzug, Mängeln, Kündigung oder Streit? Genau dort entscheidet sich, ob ein Vertrag Ihr Unternehmen schützt oder nur die Zusammenarbeit beschreibt.
Clience.Legal erstellt, prüft und verhandelt Verträge für Unternehmen — mit Blick auf Haftung, Liquidität und die Frage, wie sich Ansprüche später tatsächlich durchsetzen lassen.
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Haftungsklauseln begrenzen Risiken — aber nur, wenn sie wirksam formuliert sind. Liefer- und Leistungsbedingungen schaffen klare Spielregeln über Umfang, Termine und Abnahme. Zahlungsbedingungen entscheiden über Ihre Liquidität, Kündigungsregelungen über Planungssicherheit. Geheimhaltungsvereinbarungen schützen Know-how, Regelungen zu Streitbeilegung und Gerichtsstand bestimmen, wie teuer ein Konflikt wird.
In der Praxis werden diese Punkte oft aus alten Verträgen kopiert. Das Ergebnis sind Klauseln, die zum damaligen Geschäft passten, zum heutigen nicht mehr — oder die im AGB-Kontext unwirksam sind und dann durch die gesetzliche Regelung ersetzt werden, die häufig ungünstiger ausfällt als das, was man vereinbart glaubte.
Wir gestalten Verträge deshalb vom Risiko her: Was kann schiefgehen, wie wahrscheinlich ist es, was kostet es — und welche Klausel fängt das ab? Das gilt für den Rahmenvertrag mit dem Großkunden ebenso wie für AGB im Onlineshop.
Nicht jeder Vertrag muss geprüft werden. Sinnvoll ist die Prüfung immer dann, wenn das wirtschaftliche Volumen hoch ist, die Laufzeit lang, der Vertragspartner deutlich größer oder das Vertragswerk erkennbar einseitig formuliert. Auch bei erstmaligen Vertragstypen — etwa dem ersten Vertriebs- oder Lizenzvertrag — zahlt sich eine Prüfung fast immer aus.
Der Prüfauftrag sollte dabei nicht lauten „ist das rechtlich in Ordnung“, sondern „wo liegen meine Risiken und was verhandle ich zuerst“. Diese Priorisierung ist der eigentliche Wert anwaltlicher Vertragsprüfung: Sie wissen danach, welche drei Punkte Sie durchsetzen müssen — und welche zehn Sie ruhig stehen lassen können.
Verträge werden zunehmend digital geschlossen. Elektronische Signaturen sind dabei in unterschiedlichen Ausprägungen verfügbar, die sich in Beweiskraft und Aufwand unterscheiden. Für einen Teil der Rechtsgeschäfte bestehen weiterhin Formvorgaben, die eine bestimmte Signaturform oder die Schriftform verlangen.
Wir klären, welche Form für welchen Vertragstyp in Ihrem Unternehmen erforderlich ist, und richten den Prozess so ein, dass er im Streitfall beweisbar bleibt: von der Identifikation der Unterzeichner über die Archivierung bis zur Dokumentation der Vertragsversionen.
KI-Werkzeuge liefern schnell Text, der plausibel klingt. Was sie nicht liefern, ist die Kenntnis Ihres Geschäftsmodells, Ihrer Verhandlungsposition und der Frage, welche Klausel im konkreten AGB-Kontext wirksam ist. Ein unwirksamer Haftungsausschluss ist schlimmer als gar keiner, weil er falsche Sicherheit erzeugt.
Sinnvoll ist der umgekehrte Weg: KI unterstützt bei Recherche, Strukturierung und Erstauswertung großer Vertragsbestände, die rechtliche Verantwortung bleibt beim Anwalt. Genau so setzen wir diese Werkzeuge in unserer Kanzlei ein.
Erstgespräch anfragen
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Sie brauchen belastbare Standardwerke statt individuell zusammengesuchter Dokumente.
Der Vertrag des Auftraggebers liegt vor — und Sie wollen wissen, worauf Sie sich einlassen.
AGB, Bestellbedingungen, Widerruf und Datenschutz müssen ineinandergreifen.
Anwendbares Recht, Sprache, Gerichtsstand und Lieferklauseln müssen zusammenpassen.
Der Vertragspartner erfüllt nicht — und Sie wollen wissen, welche Rechte Sie tatsächlich haben.
Individuell auf Ihr Geschäftsmodell zugeschnittene Verträge statt Musterdokumente.
Rechtssichere Klauselwerke für Handel, Dienstleistung und E-Commerce.
Analyse fremder Vertragsentwürfe mit klarer Risikobewertung und Änderungsvorschlägen.
Begleitung in der Verhandlung — schriftlich oder direkt am Tisch.
Rechtswahl, Gerichtsstand, Sprachfassungen und kulturelle Besonderheiten.
Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung, Schadensersatz — außergerichtlich und gerichtlich.
Kurzes Kennenlerngespräch, digital und unverbindlich.
Sicher und digital, ganz ohne Papierkram.
Analyse Ihrer Situation mit klaren Empfehlungen.
Effizient, ortsunabhängig und persönlich.
Haftungsklauseln, Liefer- und Leistungsbedingungen, Zahlungsbedingungen, Kündigungsfristen, Geheimhaltung, Regelungen zu Streitbeilegung und Gerichtsstand sowie — wo sinnvoll — Vertragsstrafen.
Insbesondere bei hohem wirtschaftlichem Volumen, langer Laufzeit, einseitig formulierten Entwürfen der Gegenseite oder wenn Sie einen Vertragstyp zum ersten Mal abschließen.
Elektronische Signaturen gibt es in verschiedenen Ausprägungen mit unterschiedlicher Beweiskraft. Für bestimmte Rechtsgeschäfte bestehen weiterhin Formvorgaben. Wir klären, welche Form Ihr Vertragstyp erfordert.
Zunächst prüfen wir, welche Rechte der Vertrag und das Gesetz Ihnen geben — Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung oder Schadensersatz — und setzen den wirtschaftlich sinnvollsten Weg durch, möglichst außergerichtlich.
Ja. Das E-Commerce-Paket umfasst AGB, Bestellbedingungen, Datenschutzerklärung und Impressum und beginnt bei 2.200 € netto.
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
Darius Dubiel ist Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht mit besonderem Fokus auf Compliance-Beratung, Restrukturierung, Insolvenzrecht, Digitalisierung und den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) im Unternehmenskontext. Er ist spezialisiert auf Unternehmensrecht, die rechtliche Begleitung von Coaches sowie auf Fragen des Insolvenz- und Restrukturierungsrechts. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Vertretung von Coaches und Bildungsträgern in Verfahren rund um das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG), die ZFU-Zulassung sowie Rückforderungen von Kunden.
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